Aktualisiert am 4. Februar 2024·in Geld und Nachhaltigkeit, Geld im Alltag·5 Minuten Lesezeit

DIY-Trend: 5 Tipps fürs Geld­sparen beim Selber­machen

Die einfachste Art, Geld zu sparen? Weniger kaufen, mehr selbst machen. Das liegt gerade voll im Trend und ist auch noch gut für unsere Umwelt. Wir zeigen, wie dir DIY im Alltag beim Sparen hilft und wie du günstig an Material herankommst. 💸

Selbermachen ist immer eine gute Idee! Das geht bei vielen Dingen ziemlich einfach, macht richtig viel Spaß und schont die Umwelt. 💚 Und natürlich freut sich darüber auch dein Geldbörserl.

DIY - Basteln für Selbermacher

"Mach es selbst" heißt auf englisch "Do-it-yourself" und wird oft mit "DIY" abgekürzt. In den letzten Jahren hat sich ein regelrechter Trend entwickelt, Dinge selbst zu gestalten – ganz egal, ob es sich dabei um Möbel, Gewand, Essen oder Deko handelt.

Obwohl, genau genommen ist das Konzept natürlich gar nicht so neu: für unsere Großeltern war das Selbermachen bei vielen Dingen selbstverständlich, weil es damals oft gar nicht anders ging.

DIY-Projekte sind in vielerlei Hinsicht praktisch: du kannst Farbe, Material, Maße und Aussehen selbst bestimmen und so sichergehen, dass deine DIY-Projekte genau in deine Wohnung oder zum restlichen Inhalt deines Kleiderschranks passen.

Natürlich kostet es auch mehr Zeit, etwas selbst zu machen. Aber dafür kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Und manchmal hat das Basteln ja auch etwas richtig Meditatives, oder? 🧘‍♂️

Inspiration für deine Projekte kannst du überall finden: Sieh dir bei deinem nächsten Spaziergang durch die Nachbarschaft aufmerksam die Balkone und Gärten an, tausche dich mit deinen Freund*innen aus, frage nach Tipps im Baumarkt oder hol dir Ideen auf Pinterest. Dort findest du eine riesige Auswahl an Ideen für DIY-Projekte. Und oftmals ist auch noch die passende Anleitung mit dabei.

Auch wenn bei deinen DIY-Projekten Materialkosten anfallen, kommst du in den meisten Fällen deutlich günstiger damit weg als bei einem Neukauf. Und auch hier kannst du kreativ werden und neue Wege entwickeln, um günstig an Material zu kommen.

Upcycling – wiederverwenden statt verschwenden

Möchtest du auch Materialkosten so weit es geht vermeiden? Dann ist das Upcycling eine gute DIY-Variante für dich. Der Begriff kommt von Recycling (=wiederverwerten). ♻️ Du verwendest den Gegenstand aber nicht nur weiter, sondern verschönerst ihn auch noch oder gibst ihm eine neue Bestimmung.

Das bedeutet, dass Dinge, die du eh schon besitzt, einen neuen Zweck erfüllen können. Bei vielen Sachen ist es sogar gar nicht unbedingt wichtig, dass sie noch funktionieren, um sie für etwas anderes zu verwenden. So kannst du dein Zuhause mit wenig Aufwand verändern, ohne einen Cent dafür auszugeben.

Was das sein könnte? Ausgebrannte Glühbirnen zum Beispiel eignen sich hervorragend als hängende Vasen für Gänseblümchen. Und auch der hübsch gepunktete Topf deiner Oma macht sich als Blumentopf hervorragend in deinem Garten, auf der Fensterbank oder dem Balkon – ganz egal, wie zerkratzt er auch sein mag.

Das Upcycling funktioniert natürlich auch bei Lebensmitteln gut. Es gibt viele tolle Ideen, wie du zum Beispiel Küchenreste wiederverwertest. 😀 Wie wärs mit einem grünen Pesto aus den Blättern deiner Radieschen? Oder du sammelst die Schalen von Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Rote Rüben oder Pastinaken und verwandelst sie mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer im Backofen in knusprige Chips. So tust du der Umwelt etwas Gutes und ernährst dich dabei auch noch gesund. Möchtest du noch mehr rund um's Essen retten und Geld sparen erfahren? Dann schau auf unserem Blogbeitrag vorbei.

Spartipps: so sparst du Geld bei deinen DIY-Projekten

  • Werkzeug ausleihen: Es ist gar nicht nötig, dir für jedes geplante Projekt das passende Werkzeug zu kaufen. Denn du kannst sie dir bei vielen Baumärkten auch gegen eine geringe Gebühr für eine gewisse Zeit ausborgen. Oder du siehst dich auf Sharing-Plattformen um und teilst dir die Bohrmaschine mit anderen Menschen.

  • Holzreste kaufen: In den meisten Baumärkten gibt es eine Kiste mit Reststücken von Holzzuschnitten, die deutlich günstiger als normal verkauft werden.

  • Stoffreste verwerten: Frag doch mal bei der Schneiderei um die Ecke nach, ob sie noch Stoffreste übrig haben. Mit etwas Glück bekommst du sie sogar geschenkt.

  • Farbe selbst machen: Hast du es gerne bunt? Auch Farben lassen sich einfach und günstig selbst herstellen. Dafür eignen sich Blumen und Pflanzen, aber auch Gewürze, Gemüse und Obst - Spinat für Grün, Kurkuma für Gelb und Hibiskusblüten für Rot. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

  • Selbstgemachtes verkaufen: Dir macht das Selbermachen so viel Spaß, dass du langsam gar nicht mehr genügend Platz für all deine Kunstwerke in der Wohnung hast? Dann verkaufe sie doch auf dem Flohmarkt oder über Online-Plattformen wie willhaben oder Etsy. So machst du auch anderen Menschen eine Freude und verdienst dir sogar noch etwas Geld dazu.

  • Flohmarkt und Sperrmüll: Wenn du auf der Jagd nach gut erhaltenen Möbel für ein Upcycling-Projekt bist, dann sind auch Flohmärkte, der Sperrmüll oder der nächste Bauhof eine gute Adresse. Hier kannst du mit ein bisschen Glück richtige Schmuckstücke entdecken.

Und, haben wir dich überzeugt? So ein gemütlicher Bastel-Nachmittag am Balkon ist doch wirklich um einiges angenehmer als die endlose Suche im überfüllten Einkaufszentrum nach der richtigen Form oder Farbe deines neuesten Wohnzimmer-Bewohners, oder?

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Katharina

Katharina

Katharina schreibt für uns über die Themen Geld, Zukunft und Nachhaltigkeit. 😊

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